1984
Lyrik
Essay
Vika
Trenas

 

Vika Trenas (eigtl. Viktoryja Lajkoŭskaja), geboren 1984 in Minsk

 

Studium der belarussischen und russischen Philologie an der Belarussischen Staatsuniversität in Minsk, Lektorin für den Lyrikteil der Zeitschrift „Maładosć“. Veröffentlichungen als Lyrikerin, Essayistin und Literaturkritikerin seit 2000 für diverse Print- und Online-Medien. Einzelne Texte wurden ins Deutsche, Russische, Bulgarische, Polnische und Schwedische übersetzt.


Mit wem wollen Sie nie (wieder) verglichen werden?

Ich kann von Glück sagen – die Literaturkritik hat mich noch mit niemandem verglichen.

Welches pseudonym könnte Ihnen gefallen?

Mir gefällt mein Pseudonym: Trenas (nach dem Altgriechischen „threnos“, Totenklage). Als Philologin habe ich die belarussische Literatur des Barock untersucht. Ein Werk des Polemikers Mialeci Smatrycki mit dem Titel „Trenas“ (1610), das ich bereits als Jugendliche gelesen habe, hat mich so begeistert, dass ich mein Pseudonym danach gewählt habe.

Sie schreiben belarussisch. und wovon leben Sie?

Mein Beruf hat ganz unmittelbar mit der Schriftstellerei zu tun, ich arbeite als Lektorin für den Lyrikteil der Zeitschrift „Maładosć“, eine der ältesten Zeitschriften in belarussischer Sprache, die sich dem literarischen Nachwuchs verschrieben hat.

Weitere Informationen

Video: Vika Trenas beim Gedichtvortrag (Schwarz-Weiß-Gedichte)

 

Audio: Vika Trenas bei lyrikline. Übers. Thomas Weiler, Uljana Wolf (zweisprachig belarussisch-deutsch, rezitiert von der Autorin)

 

Arnold McMillin: Three poets of the future: Valžyna Mort, Volha Hapiejeva and Vika Trenas. In: Annus Albaruthenicus 2007, 173-200.