1953
Lyrik
Prosa
Essay
Uładzimier
Arłoŭ

 

geboren 1953 in Połack (Belarus)

 

Geschichtsstudium an der Belarussischen Staatsuniversität in Minsk, erste literarische Veröffentlichungen in studentischen Samisdat-Almanachen. Bis 1997 Lektor beim Verlag „Mastackaja litaratura“, dann aus politischen Gründen gekündigt. Arłoŭ lebt als freier Schriftsteller und Historiker in Minsk.

Über 30 eigenständige Publikationen (Prosa, Lyrik, historische Skizzen, Essays), in 25 Sprachen übersetzt. Teilnahme an zahlreichen internationalen Literaturfestivals, zuletzt „Magnus Ducatus Poesis“ (Vilnius-Minsk-Kiew, 2006-2009), „European Borderlands“ (Vilnius-Minsk, 2009), „Europejski poeta wolności“ (Danzig, 2010)


1993: Uładzimier-Karatkievič-Preis

1996: Francišak-Bahuševič-Preis des Belarussischen PEN-Zentrums

2010: Europejski poeta wolności

Mit wem wollen Sie nie (wieder) verglichen werden?

Ich möchte überhaupt nicht verglichen werden, sondern ich selbst sein und nicht einmal unwillkürlich unter irgendjemandes Einfluss geraten.

Welches pseudonym könnte Ihnen gefallen?

Die Pseudonymfrage habe ich schon vor langer Zeit entschieden: Ich habe immer nur unter meinem realen Namen veröffentlicht, weil er mir ganz gut gefällt. Meinen Eltern sei Dank.

Sie schreiben belarussisch. und wovon leben Sie?

Seit ich meinen Lektoratsposten verloren habe (siehe Vita), bin ich frei wie ein Vogel. Meinen Lebensunterhalt bestreite ich mit meinen Büchern, mit Lesungen und als Autor für verschiedene unabhängige Medien.

Weitere Informationen

Video: Uładzimier Arłoŭ beim Gedichtvortrag (Schwarz-Weiß-Gedichte)

 

Audio: Gedichte bei lyrikline.org. Übers. Katharina Narbutovič, Thomas Weiler (zweisprachig belarussisch-deutsch, rezitiert vom Autor)

 

Eintrag in der deutschen Wikipedia