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Kalenda

Siarhiej
1985
Prosa
Lyrik
Essay

Siarhiej Kalenda zählt zu den Neuentdeckungen in der belarussischen Literatur, die hoffnungsvoll stimmen. Er debütierte zunächst in russischer Sprache und konnte als Essayist auf sich aufmerksam machen. Mittlerweile hat er sich ganz auf das Belarussische verlegt. Mit seinem ersten Erzählband hat er den „Vergifteten“ ein Denkmal gesetzt. Die Helden sind zumeist junge Leute am Rande der Gesellschaft, bei denen das eigene Leben und ihre Plattenbaurealität nur Ekel und Überdruss auszulösen vermögen. Auch in seinem zweiten Band Märchen (2010) zeigt der Autor seine Helden im Konflikt mit den Verhältnissen. Nur ganz anders.

 


 

Geboren 1985 in Kapyl (Minsker Gebiet)

 

Studium der Kulturwissenschaften an der Belarussischen Staatlichen Universität, seither dort Forschungen zu Weltliteratur und Kultur. Seit 2008 Erzählungen, Stücke, Essays und Lyrik ausschließlich in belarussischer Sprache. Veröffentlichungen in belarussischen und russischen Literaturzeitschriften, Übersetzungen ins Russische und Deutsche liegen vor.

Sein Erzählband „Denkmal den Vergifteten“ (Minsk 2009) stand auf der Shortlist für den Literaturpreis „Załataja Litara 2009“ und wurde von Radio Svaboda unter die fünf besten Bücher des Jahres gewählt.

Kalenda lebt als Schriftsteller und Kulturwissenschaftler in Minsk.

 

2010 Łarysa-Hienijuš-Preis für junge Autoren des Belarussischen PEN-Zentrums 2010 Friedl-Dicker-Stipendium der Stadt Weimar

Сяргей Календа
Mit wem wollen Sie nie (wieder) verglichen werden?: 

Mich darf man vergleichen, wenn es tatsächlich was zu vergleichen gibt, da bin ich leidenschaftslos. Besonders sinnvoll erscheinen mir Vergleiche aber nicht.

Welches pseudonym könnte Ihnen gefallen?: 

Wenn Pseudonym, dann Serge Backel.

Sie schreiben belarussisch. und wovon leben Sie?: 

Ich schreibe nur Belarussisch, habe mich vor ein paar Jahren aber auch schon mal im Russischen ausprobiert. Ja, ich bemühe mich, von der Literatur zu leben, allerdings nicht sonderlich erfolgreich, vielleicht bin ich noch zu jung. Deshalb versuche ich in Minsk mit anderen Tätigkeiten Geld zu verdienen (ich habe in einer Bank gejobbt, auch als Designer, habe unterrichtet), für Veröffentlichungen, die ja auch nicht alle Tage anstehen, bekommt man nicht besonders viel …