1964
Lyrik
Prosa
Essay
Ihar
Babkoŭ
Ігар Бабкоў

 

Ihar Babkoŭ bezeichnet sich selbst als "linken Buddhisten". Im Sommer unternimmt er ausgedehnte Kanutouren mit Freunden. Im Herbst schreibt er Gedichte. Im Winter schließt er Romane ab. Und im Frühjahr träumt er davon aufzuwachen. In seinen minimalistischen, kontemplativen Gedichten, rührt der promovierte Philosoph behutsam an die Quellen der fernöstlichen Kultur.

"Auf einer Parkbank sitzend und dem Fallen der Blätter zuschauend, schöpft er in Gedanken Wasser aus dem Jangtsekiang, um damit in Minsk pulverisierten grünen Tee zuzubereiten." (die horen)